Testberichte

Erfahrungen mit und Anwendungen von mobilen Endgeräten und Diensten

Payback mit der Android-App

veröffentlicht um 21.01.2012, 13:00 von Peter Georgi

Zu Payback mag man persoenlich stehen, wie immer man will. Ich find's ein lustiges Puenktchenspiel.
Payback, wie andere Bonussysteme uebrigens auch, wird aber vornehmlich auch von Senioren genutzt. Warum auch immer.
Senioren sollten eigentlich somit auch Zielgruppe fuer Payback-Innovationen sein. Eine solche Payback-Innovation ist in meinen Augen auch die Android-App von Payback. Senioren haben aber -zumindest in unserer "Heute-und-hier-Zeit" - bei der Nutzung der App ein Handycap: Sie sind vor 1970 geboren.
Als ein vor dem Jahre 1970 geborener aber kann der oder die SeniorIn sich derzeit (noch?) nicht alternativ mit dem Geburtsdatum einloggen, wenn die App genutzt werden soll. Es ist in der App naemlich nicht moeglich, ein Geburtsjahr vor 1970 einzugeben. (Warum nur, sehe ich nun schon das breite Grinsen von so manchen EDV'ler vor mir? )
Naja, wie ich die Payback'ler kenne, fixen die den offensichtlichen Bug auch noch. Auf den Umsatz von Senioren will man dort bestimmt nicht lange verzichten. Vor allem, weil man dort durchaus weis: Senioren sind durchaus technikaffin und mobil. Und Senioren wiederum wissen, diese App ist so schlecht gar nicht mal. Wenn denn da die Sache mit dem Geburtsdatum nicht waere

Samsung GT B7722

veröffentlicht um 11.12.2011, 10:12 von Peter Georgi

Seit etwa einem Jahr nutze ich das Dual-SIM Handy GT B7722 von Samsung. Gekauft habe ich es damals bei getgoods.de Das B7722 ist die EU-Variante des B7722i, welches für den deutschen Markt produziert worden ist. 
Dual-SIM Handys haben aus meiner Sicht einen grossen Vorteil: Man kann in zwei voneinander unabhängigen Netzen gleichzeitig erreichbar sein, bzw wenn im Tarif eine Internetflat mit enthalten ist, schnell in das andere Netz gehen, um über benötigte Informationen zu verfügen. Beim GT-B78722 ist es möglich, jedem Netz auch ein eigenes Profil zu zuweisen und ein Wechsel zwischen den beiden SIM-Karten zeitabhängig zu steuern. Für jedes SIM kann ein eigenes Adressbuch angelegt werden, besser aber ist es  ein gemeinsames zu haben, um die Kontakte in beiden Netzen verfügbar zu haben. Dieses gemeinsame Telefonbuch kann auf dem Handy gespeichert werden.
Die Ausstattung des Gerätes ist aus meiner Sicht dem heutigen Standard nicht mehr ganz angemessen, dennoch halte ich den Preis im Bereich der Dual-SIM Handys derzeit noch für gerechtfertigt. Hier wirkt sich besonders nachteilig aus, dass das Betriebssystem des Handys eine Samsung Eigenentwicklung ist.  Die bereits vorhandenen Applikationen können nur in einem begrenzten Maße ergänzt werden. Mit Android wäre man flexibler.
Interessant am Gerät ist, dass eine Frontkamera für Videotelefonie vorhanden ist. Die Qualität der Bilder der eingebauten 5 Megapix-Kamera ist zufriedenstellend. Aus meiner Sicht lässt aber besonders die Videoaufnahme zu wünschen übrig, insbesondere dann, wenn Videos während einer Bewegung aufgenommen werden sollen. Gespeichert werden sollte auch hier besser auf der SD-Card. 
Da das Gerät sowohl UMTS als auch WLAN fähig ist, eignet es sich recht gut als mobile Informationsquelle und auch Kommunikationsgerät im Bereich e-Mail und Kurzmitteilungen via Twitter.
Als absolut nachteilig stellte sich für mich die Reaktion und Zuverlässigkeit des Touchscreens dar. Insbesondere bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist der Touch sehr schwerfällig. Ebenso empfinde ich es als durchaus nervig, wenn dass Gerät trotz voll geladenen Akkus jeden  Morgen vollkommen neu gebootet werden muss, weil das Gerät sich aus der Tastensperre nicht vollständig aktivieren lässt.

LG KP500

veröffentlicht um 10.12.2011, 11:11 von Peter Georgi   [ aktualisiert: 10.12.2011, 11:18 ]

Seit gut einem Jahr habe ich ein LG KP 500. Derzeit nutze ich dieses Gerät als Zweitgerät.
Positiv am Gerät aufgefallen ist mir von Anfang an, die Bedienung über die vorhandenen Applikationen. Negativ in diesem Zusammenhang aber ist, dass dieser Umfang recht beschränkt ist und sich aus meiner Sicht nur äußerst bedingt erweitern lässt. Besonders auffällig ist dies bei mobilen Anwendungen für Dienste wie eMail oder Twitter.
Sprachqualität des Telefons und die Bildqualität der Kamera sind zufriedenstellend. Man sollte aber von Anfang an darauf achten, dass alle Bilder auf einer externen SD-Card gespeichert werden, da der interne Speicher recht mau ist.
Als absoluten Nachteil empfand ich, dass der Touch bei Temperaturen unterhalb 0°C in der Regel erst dann wieder schwerfällig reagierte, wenn das Gerät trotz voll geladenem Akku zwangsweise neu gebootet wurde und zuvor mit den Händen drei bis vier Minuten angewärmt worden ist.

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